Kinder

Fasching, Fastnacht oder Karneval

Fasching, Fastnacht oder Karneval sind die Namen für das fröhlich bunte Fest, das jedes Jahr im Frühjahr sieben Wochen vor Ostern mehrere Tage lang gefeiert wird. In Köln und Umgebung heißt es Karneval, im Süden Deutschlands spricht man von der Fastnacht und andernorts heißt es Fasching. Die Faschingszeit steht im Zusammenhang mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem Osterfest.

Das tolle Treiben ist am Aschermittwoch zu Ende.

Es beginnt eine neue Zeit, die auch einen Namen hat: Fastenzeit oder österliche Bußzeit.

Dazu gehört für uns im Kindergarten, mehr aus dem Leben Jesu zu erfahren. Wie er auszog um von Gottes Botschaft zu verkünden.

Mit Jesus und Petrus auf dem Weg . . . so lautet unsere Überschrift über die Fastenzeit

Wir lernen die Anhöhe Tabga kennen, den Ort der wunderbaren Brotvermehrung, von der man sich erzählt das Jesus sich dorthin zurück gezogen habe, um in der Einsamkeit zu beten. Aber die Menschen wollten Jesus Lehren hören deswegen waren sie gekommen. Die Speisung war ein unerwartetes Wunder. Die Fülle entstand durch Mit- teilen, Aus- teilen und Ver- teilen. Wir werden von dem Fischer Simon erfahren. Er ist der erste von Jesus berufene Jünger am See Genezareth und voller Vertrauen in Jesus. So wurden sie Freunde. Simon hat sich auf Jesus verlassen, ihm vertraut, und kannte ihn wirklich, offen und ehrlich gingen sie miteinander um, hielten Versprechen. Simon erhielt den Beinamen Petrus, was so viel wie „ Fels“ bedeutet. Im Laufe des Neuen Testaments tritt Petrus als Anführer und Sprecher der Freunde Jesu auf. Auf Petrus will Jesus seine neue Kirche gründen. Petrus ist einer der treusten Freunde Jesu und bereit für ihn zu sterben, aber er hat auch  Angst und Zweifel und so verrät er seinen Freund Jesus. Jesus vergibt Petrus. Petrus ein einfacher Mensch wie wir. Er ist der erste der den Auferstanden sieht. Durch viele Wunder und leidenschaftlichen Predigten kam ihm schon bald eine hohe Stellung in der Gemeinde von Jerusalem zu.

Wir hören von Jesus, der die hoffnungsvolle Botschaft verbreitet, du bist Gottes geliebtes Kind, Gott kennt dich durch und durch und du bist gut so wie du bist. Jesus fordert uns auf Gott zu vertrauen wie ein Kind. Und so wird die Geschichte der Kindersegnung erzählt.

In Zachäus lernen wir einen habgierigen Außenseiter kennen. Er hat eine große Sehnsucht nach zwischenmenschlichen Beziehungen. Durch Jesus findet er Beachtung und gewinnt einen starken Freund. Zachäus wagt viel und darf durch und mit Jesus ein neues Leben beginnen.

Der Sonntag vor Ostern ist der „Palmsonntag“. Bei uns wird in der Woche vor Ostern auch vom Einzug in Jerusalem erzählt. Bejubelt von vielen Menschen, die ihn als den „neuen König“, den König der Herzen begrüßen. Auf einem Esel reitend, kommt Jesus in der Hauptstadt an. Doch es gibt auch Menschen die in Jesus eine gefährliche Konkurrenz sehen und eine Gefährdung ihrer Machtansprüche. Es ist ein Wechselbad der Gefühle zwischen Erwartung und Enttäuschung, Angst und Hoffnung. Beim letzten gemeinsamen Mahl sind alle Jünger zusammen. Hier kündigt Jesus auch seinen baldigen Tod an.
In dieser Mahlfeier versichert Petrus seinem Freund Jesus noch einmal seine feste Verbundenheit mit ihm.

So erleben wir in der Karwoche den Abschied und das Leiden und Sterben Jesu. Nun neigt sich die Fastenzeit langsam dem Ende entgegen. Petrus begleitet Jesus auf dem Weg vom Tod zum Leben, von der Verzweiflung zur Hoffnung. Der Tod hat nicht das letzte Wort.

Petrus erfährt, stellvertretend für alle Menschen das größte Geschenk Gottes. Nämlich das Jesus wie jeder Mensch sterben muss. Aber auf den Tod Jesu folgt die Auferstehung. Es ist die Kraft Gottes, die Jesus zu neuem Leben erweckt. Wir können zuversichtlich auf Gott schauen.

© 2017 Katholische Kirche LE | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutz

empty